Hinweise zur Konfiguration von DSL-Routern
- Das Konfigurationsmenü eines Routers erreicht man üblicherweise über den Web-Browser. Üblicherweise muss man in das Adressfeld des Web-Bowsers die IP-Adresse des Routers eingeben, um die Benutzeroberfläche des Routers anzusprechen. Näheres erfährst Sie über die Gebrauchsanleitung Ihres Routers.
- Im Konfiguartionsmenü Ihres Routers sollten Sie darauf achten, dass der DSL-Router auch wirklich als Router - und nicht etwa als DSL-Modem - konfiguriert ist. Dazu müssen die Verbindungsdaten des Internet-Service-Providers im Routerkonfigurationsmenü eingegeben werden.
- In in der Regel sollte bei der Konfiguartion des Routers darauf geachtet werden, dass angeschlossene Netzwerkgeräte keine eigene Internetverbindung aufbauen können - also kein PPPoE-Passthrough aktiviert ist. Durch das Deaktivieren von PPPoE-Pasthrough wird verhindert, dass mehrere Verbindungen zu verschiedenen Providern gleichzeitig aufgebaut werden.
- Portfreigaben sollten im Router nur in begründeten Ausnahmefällen eingerichtet werden. In der Regel sind aber keine Portfreigaben notwendig.
- Das Konfigurationsmenü sollte mit einem sicheren Passwort geschützt werden! Im Router sollte auch der für die Passwortabfrage benötigte Standard-Benutzername, falls überhaupt ein solcher Benutzername für die Anmeldung abgefragt wird und dies im Konfigurationsmenü einstellbar ist, in einen sicheren Benutzernamen geändert werden!
- Die Firewall des Routers sollte (bis auf wenige Ausnahmen in seltenen Fällen abgesehen) so eingestellt werden, falls es eine solche Option im Menü gibt, dass keine eingehenden Verbindungen zugelassen werden!
- Falls im Router eine Fernkonfigurations-Option existiert, so sollte sie unbedingt abgeschaltet werden!
- Vergewissern Sie sich regelmäßig, dass Sie die aktuellste Firmware des Routers verwenden!
- Deaktivieren Sie Optionen im Routermenü, die über UPnP Programmen eine selbstständige Änderung der Router-Einstellungen ermöglichen! In der Regel ist jede UPnP-Unterstützung - auch die Unterstützung der Statusinformations-Übertragung - überflüssig.
- Es ist außerdem überlegenswert, die einzelnen Ports (LAN-Anschlüsse) des Routers jeweils mit einer eigenen Subnetz-IP-Adresse zu versehen, so dass die an den verschiedenen Ports angeschlossenen Rechner sich nicht gegenseitig ansprechen und somit sich auch nicht gegenseitig über Netzwerk-Schädlinge infizieren können. Die PCs sind dann nicht miteinander vernetzt, können aber dennoch gleichzeitig das Internet nutzen.