Software: So wenig wie möglich, so viel wie nötig!

Des weiteren sollten Sie sich meines Erachtens nach überlegen, ob Sie auf (sicherheits-technisch gesehen) bedenklichen Schnick Schack - wie Messenger (egal welche) oder Filesharing-Ssoftware, dwo viele der angebotenen Downloads meines Erachtens nach auch noch dazu juristisch bedenklich sind, oder sogenannte "Toolbars" - verzichten können!

Vor allem durch Filesharing - aber auch durch die Sicherheitsrisiken von Messengern - werden Betriebssysteme immer wieder infiziert, da sie Schädlingen ein zusätzliches potentielles Einfallstor bieten (wie z.B. hier). Eine weitere Gefahr bei Messengern ist, dass mit ihrer Hilfe Betriebsgeheimnisse problemlos jede Firewall überwindend aus dem Unternehmen geschleust werden könnten.

Wenn Sie aber meinen, das Risiko, welches Messenger mit sich bringen, vertreten zu können, so nehmen sie wenigstens nur einen Messenger! Schlanke, kostenlose, relativ sichere und resourcen-schonende Messenger, die gleich mehrere Messenger-Protokolle auf einmal beherrschen und so andere Messenger IMO überflüsssig machen, wären die folgenden Messenger:

Aber auch bei diesen Messengern macht man meines Erachtens nach nichts falsch, wenn man auf sie verzichtet, da es grundlegende Sicherheitsrisiken bei jeglichem Einsatz von Messengern gibt. Einen Einblick in mögliche Sicherheitsrisiken von Messengern verschaft evtl. folgender Download zum Thema ICQ Sicherheit (PDF).

Versuchen Sie überhaupt darauf zu achten, dass so wenig wie möglich (aber so viel wie nötig) Software auf dem Computer installiert wird! Je mehr Software installiert wird, desto mehr vergrößert sich meines Erachtens nach die potentielle Angriffsfläche, über die der PC verwundbar ist, und desto größer wird auch der administrative Aufwand. Deswegen überlegen Sie sich vor der Installation einer Software immer genau, ob Sie sie überhaupt brauchen und ob die mit der Installation verbundenen Sicherheitsrisiken vertretbar sind!

Ich will damit aber nicht dazu auffordern, auf notwendige und sinnvolle Anwendungen zu verzichten; aber man sollte bei einer solchen Entscheidung, wie die Entscheidung darüber, welche Software installiert wird und welche nicht, auch den damit zukünftig verbundenen administrativen Aufwand und auch nicht die Sicherheit des Rechners aus dem Blickfeld verlieren.

Beim Installieren von Software sollten Sie übrigens immer überprüfen, welche Prozesse beim Systemstart (etwa als Dienste oder über Autostarteinträge) mitgestartet werden, und alle überflüssigen Startaufrufe sollten von Ihnen deaktiviert werden.

Ferner sollten Sie regelmäßig alle inzwischen überflüssig gewordenene Software deinstallieren.

Die Entscheidung, welche Software auf einem PC (bzw. in einem Netzwerk) installiert werden darf und welche nicht, sollte möglichst nur von einer einzigen Person (z.B. vom System- bzw. Netzwerkadministrator), die sich ausreichend mit Computersicherheit auskennen und verantwortungsvoll denken sollte, getroffen werden.

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